Heute hat man oft bei der Unterrichtsvorbereitung die Qual der Wahl: außer den Informtions-quellen „auf Papier“ stehen uns noch die Online-Zeitungen und -Zeitschriften zur Verfügung, wobei es manchmal Unterschiede festzustellen sind, was den Umfang und Darstellung von Informationen angeht. Was aber meiner Meinung nach eindeutig für die Online-Ausgaben spricht, ist ihre Zugänglichkeit und gute Möglichkeiten der schnelleren Bearbeitung. Es soll allerdings auch im Auge bleiben, dass man als Lehrkraft in erster Linie an die Bedürfnisse der Lernenden denken sollte, unter Anderem natürlich auch an das sprachliche Niveau, das ich eher für den Einsatz in den Gruppen ab B1 als sinnvoll sehen würde. Es gibt aber auch Beispiele, wenn man Online-Resourcen schon im früheren Unterricht einsetzen kann, z.B. bei den Web-Recherchen, wo man grundsätzlich nicht mit den großen Artikeln, sondern mit „A bis Z“-Listen arbeitet (Tangram aktuell, Niveau A2 Lektion „Die Deutschen und ihr Urlaub“).
Noch ein Bedenken zu den Online-Nachrichten: es sind meistens Informationen, die ihre Aktualität ziemlich schnell verlieren können. Auch dann könnte man die beim Vergleich oder Entwicklungstendenzen verwenden, hauptsächlich soll man aber damit rechnen, dass man Unterrichtsmaterialien solcher Art nur eine relativ kurze Zeit einsetzen kann und immer auf dem Laufenden bleiben muss.
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