Bei einer richtiger Organisation der Arbeit sehe ich Vorteile dieser Methode für mich und meine Lernenden darin, dass:
- der Unterricht sich an den Lernenden orienteirt;
- der Lernprozess individualisiert wird;
- es unterschiedliche Arbeitsformen gibt, die den Unterricht abwechslungsreicher machen;
- die Lernkompetenzen gezielt trainiert werden können;
- die Lernenden ihre methodische Kompetenz erweitern können;
- der kreative Zugang zur Erfüllung der Aufgaben gefördert werden kann;
- das selbstverantwortliche Lernen gefördert wird;
- die Lernenden ihre Entwicklung dokumentieren uns später analysieren können;
- den Lehrenden andere Form der Kontrolle zur Verfügung gestellt wird.
Jede Medaille hat aber zwei Seiten, also die Nachteile der Portfolio-Methode sind meiner Meinung nach andere Seite der Vorteile:
- nicht alle Lernenden haben genug Motivation für selbständige Arbeit;
- diese Methode setzt viel Selbstdisziplin bei den Lernenden voraus;
- der Arbeit im Rahmen dieser Methode soll ein konsequentes Methoden-Training vorausgehen;
- je nach der Form des Portfolios kann die Kontrolle sehr zeitaufwändig sein;
- es soll ein klares System der Kriterien für die Selbstkontrolle bzw. die Auswertung ausgearbeitet werden.
Meine Erfahrungen bei der Arbeit mit Portfolios (in Mappen-Form) zeigen, dass sich die Einsetzung der Methode lohnt und der Effizienz des Lernprozesses beitragen kann. Die Organisation dieser Arbeit muss aber von der Lehrkraft sehr gut durchdacht werden, angefangen mit der Zielsetzung über die Durchführung bis hin zur Auswertung. Was ich mir noch wünschen würde, ist das Kennenlernen weiterer Formen des Portfolios, seiner Vor- uns Nachteile und die Diskussion mit meinen Mitlernenden über diese Fragen.
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