Das Ziel bestimmt den Weg. Wenn wir uns unsere Lernenden als verantwortliche, autonome, motivierte Personen vorstellen, sollten wir als Lehrende schon früh damit anfanagen, ihnen zu zeigen und beizubringen, wie man mit verschiedenen Methoden seine Arbeit effektiver machen und sich selber weiterhelfen kann.
Portfolio-Methode ist eine der Methoden, die zur Lernautonomie beiträgt und die gleichzetig Beherrschung von einer Palette der Methodenkompetenzen voraussetzt. Was macht diese Methode eigentlich aus? In erster Linie lernt man dabei, wie man seine Lernziele erreicht, indem man über seinen individuellen Lernprozess (Methoden der Arbeit, Ergebnisse, (Miss)Erfolge) reflektiert – sie beschreibt und analysiert – und seinen Vortschritt beobachten kann, wenn es um eine „Sammlung“ bestimmter Beispiele seiner Arbeiten geht.
Diese Methode setzt aber auch hohe Qualifikationen der Lehrkräfte vor, die den Lernprozess im Rahmen der Methode begleiten, und sollte daher meiner Meinung nach auch eine gute Vorbereitung als erste Phase haben. Also man sollte sich am Anfang schon fragen: wozu und wie realisiere ich das?
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